Hast du Lust auf Action, Abenteuer und Adrenalin? Dann solltest du dir diesen Beitrag auf gar keinen Fall entgehen lassen, denn ich teste für dich extreme Aktivitäten in Duisburg!

Inhalt

5,4 Minuten zu lesen

Hast du Lust auf Action, Abenteuer und Adrenalin? Dann solltest du dir diesen Beitrag auf gar keinen Fall entgehen lassen, denn ich teste für dich extreme Aktivitäten in Duisburg!

Perfektes Wetter

Ready, set, go!

Los geht’s!

Wasserski Wedau

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einen ersten Stopp habe ich bei Wasserski Wedau eingelegt. Wasserski ist vielleicht nicht die typische Sportart, die unter Extremsport verstanden wird, dennoch sollte man sie nicht unterschätzen. Ich verspreche dir, der Muskelkater ist garantiert!

Die Wasserski Anlage in Wedau liegt direkt neben dem MSV Stadion und bietet im Sommer nicht nur Wasserski und Wakeboard Action, sondern auch tollen Badespaß. Deinen zweistündigen Zeit Slot für Wasserski oder Wakeboard kannst du bereits vorab online buchen, dort siehst du auch die Auslastung der Anlage. Bei der Anmeldung vor Ort bekommst du ein RFID Armband (Radio Frequency Identifikation), welches beim Fahren getragen werden muss. Das Armband ist sozusagen deine Eintrittskarte für alles. Du kannst darauf Guthaben aufladen und an der Theke damit bezahlen oder dein Schließfach bedienen. Für das Armband zahlst du einmalig vier Euro und du kannst dieses bei deinem nächsten Besuch einfach wieder verwenden. Dann heißt es nur noch Schwimmweste und Skier an und ab geht’s!

Der Moment, wo ich in der Reihe stehe und darauf warte, dass es los geht, ist immer wieder nervenaufreibend – auch wenn ich schonmal Wasserski gefahren bin.

Das Seil ran ziehen – Arme anwinkeln – tief in die Hocke gehen – und los!

Mit einem starken Ruck geht es aufs Wasser. Muskeln anspannen und Gleichgewicht halten ist die Devise, denn das Losfahren ist besonders schwierig (gerade für Anfänger). Sobald der Start einmal gelungen ist, gleitet man mit den Skiern federleicht über das Wasser. Du kannst bis zu drei Runden direkt hintereinander fahren. Wer jetzt denkt „nur drei Runden?“, der wird beim Fahren schnell merken, wie anstrengend das ist. Bei mir hat es zwei Runden gedauert, bis die Kraft nachließ. Da kam jede kurze Pause sehr gelegen, bevor es in die nächste Runde ging. Fortgeschrittene und Profis können zusätzlich die Hindernisse auf dem Wasser für den extra Schwierigkeitsgrad nutzen.

Wenn du jetzt auch Lust auf Wasserski oder Wakeboard bekommen hast, dann komm nach Duisburg und teste es aus.

Gute Laune inklusive

Über den Dächern der Stadt

Nicht ganz ohne

Hochseilparcours Landschaftspark Duisburg-Nord

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einen zweiten Stopp habe ich einen Tag später, mit Muskelkater in den Armen vom Wasserski fahren, im Landschaftspark Duisburg-Nord eingelegt. Dort gibt es einen spektakulären Hochseilparcours in einer einzigartigen Industriekulisse. Obwohl ich bereits House Running und Bungee-Jumping erlebt habe, war der Hochseilparcours im Landschaftspark nochmal eine neue, extreme Herausforderung für mich. Denn dieser Parcours hat es wirklich in sich!

Doch von Anfang an. Als Einzelperson oder Kleingruppe kannst du dich für offene Klettertermine anmelden. Bei Gruppenterminen ist der Hochseilparcours auch exklusiv buchbar. Mit einem Preis von 89 Euro pro Teilnehmer ist das Klettererlebnis nicht ganz billig, aber ich kann dir versprechen, es ist jeden Cent wert! Bevor es für mich in den Parcours ging, hat mein Klettertrainer Frank mich mit der Kletterausrüstung eingekleidet und eine Sicherheitseinweisung gegeben. Danach ging es dann auch schon los.

Der dreistündige Parcours startet mit wackeligen Hängebrücken und führt weiter über alte Autoreifen zum Entlanghangeln und Ölfässer zum Überqueren. Ein absoluter Fun Faktor ist das Rutschen über die Stahlseile. Mit einer Rolle eingehakt kannst du hoch über dem Boden mit einem grandiosen Ausblick auf das Ruhrgebiet die schnelle Fahrt vorbei an den alten Hochöfen vom Landschaftspark genießen. Nach der Panoramafahrt ging es weiter mit der sogenannten „Tube“. Die Tube ist ein altes Rohr, welches ich in 40 bis 50 Metern Höhe außen entlang geklettert bin. Der Anfang ist noch relativ entspannt, dort liegt die Steigung bei etwa 45 Prozent, bis nach ganz oben wird der Weg dann aber immer steiler und anspruchsvoller. Besonders die letzten Meter fordern nochmal höchste Konzentration und Durchhaltevermögen. Ich hoffe, du hast keine Höhenangst, denn ganz oben angekommen kommt der absolute Nervenkitzel und mein persönliches Highlight – der Weg über ein wenige Zentimeter breites Stahlseil. Das Seil ist über eine Distanz von ca. 30 Metern gespannt und führt von einem Hochofen zum anderen. Der Weg über das Stahlseil ist lang, schmal und wackelig! Zum Festhalten ist über dir ein zweites Stahlseil gespannt. Vorsichtig habe ich mich die ersten Meter Schritt für Schritt weiter nach vorne gewagt. Ein Blick nach unten haben die Knie deutlich zum Zittern gebracht, daher bin ich seitlich gelaufen mit Blick in die Ferne. Der Ausblick ist einfach nur atemberaubend schön gewesen und hat die Vielfalt des Ruhrgebiets gezeigt. In der Mitte vom Seil angekommen heißt es nochmal die letzten Kraftreserven bündeln und Körperspannung halten, denn besonders dort wird das Balancieren auf dem dünnen Stahlseil eine wackelige Angelegenheit. Auf der anderen Seite angekommen war ich überglücklich und immer noch voller Adrenalin, den gesamten Hochseilparcours geschafft zu haben. Ich kann wirklich jedem nur empfehlen, diesen Parcours einmal mitzumachen. Es macht nicht nur unendlich viel Spaß, sondern ist vor der Industriekulisse und mit den Hindernissen absolut einzigartig und ein einmaliges Erlebnis! Zum Schluss durfte ich mich von dem Hochofen aus 50 Metern Höhe noch einmal nach unten abseilen. Danach war der Parcours geschafft.

Kletter-Experten, denen der dreistündige Parcours noch nicht genug ist, oder noch einen extra Schwierigkeitsgrad benötigen, die können den Profi-Parcours klettern, der zusätzlich eine weitere Stunde Kletterspaß bedeutet.

Im nächsten Jahr gehe ich wieder auf die Suche nach weiteren extremen Aktivitäten in Duisburg und berichte natürlich hier auf Duisburg Travel Stories wieder über meine abenteuerlichen Erlebnisse!

To be continued…

Fotos: Nikolay Dimitrov

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